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PHACE — Music Biennale Zagreb

17 April, 2027

 

Alexander Schubert

AUTOFICTION für Stimme, Ensemble, Elektronik und Video
Kompositionsauftrag von PHACE, Radio Österreich 1 in Kooperation mit ORF musikprotokoll, Music Biennale Zagreb – ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Georgia Koumara
(IN)Habitants für Ensemble und Elektronik, 2026
Kompositionsauftrag von PHACE & Wien Modern, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung

Alex Mincek
Neues Werk für Ensemble, 2026/27 (UA)
Kompositionsauftrag von Music Biennale Zagreb

Die Technologisierung des Alltags schreitet rasant fort und breitet sich in vielen Lebensbereichen, auf gesellschaftlicher und auch individueller Ebene weiter aus. Auch in der Musik stehen Umbrüche und Transformationsprozesse an und sind zum Teil schon jetzt hörbar: Georgia Koumará erschafft für (IN)habitants ein transhumanistisches Ökosystem, in dem Musiker*innen, Objekte und Elektronik interagieren und koexistieren und dessen Zusammensetzung und Struktur sich für jede Aufführung neu formt. Ausgehend von einer Gegenwart, in der Körper und Gedanken schon von Technologie und Informationsalgorithmen geprägt werden, untersucht die modulare Komposition die wachsenden Verstrickungen zwischen Mensch und Maschine auch im Hinblick auf die damit einhergehenden sozialen Abhängigkeiten, Ungleichheiten und Machtgefüge. In AUTO FICTION verbindet Alexander Schubert autobiografisches Material mit KI-Verfahren, die daraus ein augmentiertes Archiv seiner Erinnerungen erschaffen – gewissermaßen als „kollektives Unbewusstes“ kultureller Daten – in dem die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion zusehends verschwimmen. Alex Mincek schreibt im Auftrag der Musikbiennale Zagreb ein neues Werk für Ensemble.

 

Helēna Sorokina, voice

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Stefan Obmann, trombone
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Alexandra Dienz, double bass

SOUND DESIGN
Alfred Reiter

 

 

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